#wirfürschule

Nicht jammern, machen – ist die Devise, und da meine Begeisterung für das Bauen besserer Lernorte ungebrochen ist, kommt der Hackathon #wirfürschule gerade recht.

Die Woche ist schnell rum, die Zeit zu knapp, die Slack-Kanäle zu viel und die SchülerInnen fehlen. Dennoch ist das Ergebnis nach fünf Tagen, naja, sagen wir anderthalb – der erste Tag geht für’s Onboarding drauf, der fünfte für die Abschlusstalks, der vierte für die Einreichung der Projekte, der dritte fürs Kennenlernen der am zweiten Tag gefundenen Projektgruppe – immerhin, dass wir sieben Menschen sind, die sich auf eine Mission verständigen und Bock haben, sich dem mit mehr Zeit nach der Hack-Woche zu widmen.

Eine Hilfestellung zur Schultransformation

soll es werden, das „House-of-Resources“ – so nennen wir unser Projekt. Wir wollen Leitfäden entwickeln für die neuralgischen Stellen in Schulen, an denen Veränderung nötig und möglich ist. Individuell nutzbar für die LehrerInnen und SchulleiterInnen, je nach ihrer Lage, ihren Ressourcen, ihren Notwendigkeiten, ihren Möglichkeiten. Unser virtuelles Haus soll ihnen ein Dach geben, sie können sich frei durch die Räume bewegen, die Türen öffnen, Schubladen rausziehen und sich leiten lassen, um ihren roten Faden nicht zu verlieren.

Digital ist eine Ressource …

… hatte ich im letzten Beitrag schon geschrieben und einmal mehr bestätigt sich, dass es weder der schnellen Lösung dient noch automatisch zur nutzbaren Ressource wird. Unsere Arbeitsgruppe besteht aus LehrerInnen und ProjektentwicklerInnen, schön über Deutschland verteilt, anfangs sogar mit einer Lehrerin aus Belgien. Aber allein unsere Zusammenarbeit zu organisieren, noch bevor wir überhaupt thematisch einsteigen, wird eine Herausforderung – die ich aber sehr genieße. Die gewünschte Heterogenität der Gruppe hilft, mal wieder aus der Bubble herauzukommen, den Blick für Realitäten zu schulen. Es ist gut, wenn weniger als bekannt oder vorhanden vorausgesetzt werden kann, es macht Kommunikation und Information präziser und inklusiver. Ich freu mich daran, zwischen basalen Schwierigkeiten und komplexen Anforderungen hin und her zu springen und plane heimlich schon die Website für unsere fertige Anwendungsidee.

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